Künstliche Befruchtung gibt es nicht: Wie Dich diese Erkenntnis im Kinderwunsch befreien kann

Künstliche Befruchtung gibt es nicht: Wie Dich diese Erkenntnis im Kinderwunsch befreien kann

„Eines will ich Ihnen gleich sagen: Eine künstliche Befruchtung kommt für mich nicht in Frage!“

Mit diesen Worten betrat Martina W. meine Kinderwunsch Praxis und drückte mir im gleichen Moment einen dicken Aktenordner in die Hand, in dem sie fein säuberlich alle Untersuchungen und Diagnosen chronologisch gesammelt hatte.

Diese schriftlichen Informationen sind sehr wichtig und geben wertvolle Hinweise. Ich schaue mir jeden Befund an.

Noch wichtiger ist im ersten Schritt jedoch das persönliche Gespräch.

„Erzählen Sie mir von Ihrem Kinderwunsch und Ihrer bisherigen Zeit“, bat ich sie, ohne sofort auf die hochemotionale Aussage einzugehen.

Es sprudelte aus Martina nur so heraus und es tat ihr sichtlich gut, alles loszuwerden. Über Monate und Jahre hinweg hatte sich so vieles in ihr angestaut:

Ohnmacht, Traurigkeit, Wut, Diagnosen, Schockmomente, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, unendlich große Hoffnung und zeitgleich die Angst, dass es nie klappen könnte.

Es war nicht wichtig, dass in ihren Schilderungen alles kunterbunt durcheinander lief. Im Hintergrund sortierte ich längst Stück für Stück Martinas Kinderwunsch Weg, um anschliessend mit ihr einen persönlichen und individuellen Weg herauszuarbeiten.

Als ihre erste große Anspannung verflogen war, folgten Tränen der Entlastung. Martina hatte sich fest vorgenommen, nicht zu weinen. Nun war sie froh, auch auf diesem Weg Erleichterung zu spüren. Die Tränen taten gut.

„Warum kommt eine reproduktionsmedizinische Behandlung für Sie nicht in Frage?“ wollte ich behutsam von Martina wissen.

„Das stelle ich mir schrecklich vor – so künstlich eben. Und künstliches ist nicht echt. Das kann doch nicht gut sein.“

IVF / ICSI

Viele Frauen haben ganz unterschiedliche Vorstellungen einer IVF oder ICSI. Wer noch nie diesen Prozess durchlaufen hat, verspürt nicht selten Angst vor dem Ungewissen.

Kommt dann auch noch eine Begrifflichkeit hinzu, die irreführend ist, nährt es zusätzlich die Unsicherheit der Frauen und Paare. Als Folge sortieren sie diese Form der Behandlung als etwas negatives ein.

Zeitgleich entwickelt sich Angst in ihnen. Sie glauben, dass die Behandlung in einem Reproduktionszentrum die Endstation ihres Kinderwunschweges einläutet:

„Wenn selbst das nicht klappt, dann werden wir nie ein Kind haben können.“.

Paare setzen das Kinderwunschzentrum oftmals gleich mit ihrem letzten Strohhalm. Der letzten reellen Chance und der einzigen Versicherung, die sie noch auf dem Weg zu haben scheinen.

Martina war überrascht und hielt sofort inne, als ich ihr sagte:

„Eine künstliche Befruchtung gibt es nicht.“

Doch worum handelt es sich dann?

Richtig und auch passend wäre es, über eine „assistierte“ Befruchtung zu sprechen. „Assistieren“ bedeutet Hilfe leisten, mithelfen oder auch behilflich sein.

Bei Wikipedia finden wir ebenso eine irreführende Angabe:

„Künstliche Befruchtung oder assistierte Reproduktion ist die Herbeiführung einer Schwangerschaft ohne Geschlechtsverkehr und oftmals mithilfe eines medizinischen Eingriffs.“

Weder wird mit Sicherheit eine Schwangerschaft herbeigeführt, noch kann eine Garantie ausgesprochen werden, dass diese Methoden (wie jede andere auch) erfolgreich sein werden.

Eine Reproduktionsbehandlung (IVF / ICSI) ist eine zusätzliche Hilfe auf dem Kinderwunschweg. Sie ist eine wunderbare medizinische Errungenschaft und viele Paare sind froh, diese Unterstützung in Anspruch nehmen zu können.

Unter dieser medizinisch hochentwickelten Behandlung können wir bis zu dem Zeitpunkt der Verschmelzung von Samen und Eizelle dabei sein. Wir können unter dem Mikroskop beobachten, wie die Zellteilung beginnt. Ein aufregender und intensiver Moment!

Noch vor dem Transfer kann das Paar erneut durch das Mikroskop schauen und dann folgt der langersehnte Moment: Die befruchteten Eizellen werden vorsichtig zurück in die Gebärmutter gesetzt.

Wir erkennen deutlich: Hier ist nichts „künstlich“. Es wurde Hilfestellung geleistet. Das Wunder muss von ganz alleine passieren.

Bei einer IVF verbinden sich Eizelle und Samen vollkommen eigenständig. Bei einer ICSI kann die Hürde des Eindringens in die Eizelle überwunden werden.

Aber auch bei diesen Prozessen können wir nicht bis zuletzt über die Natur bestimmen – sie hat immer die Nase vorn.

Das Geheimnis der Lebensentstehung entzieht sich unserer Kenntnis. Die Forschung weiß schon viel über immunologische Prozesse, Botenstoffe und Hormone.

Doch letztendlich können wir diesem Wunder nur staunend und hoffend beiwohnen.

Wenn also die Frage nach einer Behandlung im Raum steht, dann wäre folgende Formulierung zur Klärung der eigenen Einstellung hilfreich:

„Ist es für mich vorstellbar, Hilfe in Form einer assistierten Befruchtung in Anspruch zu nehmen?“

Für Martina war diese Erkenntnis ein Meilenstein und eine unendliche Entlastung. Bisher hatte sie diese Aspekte noch nie gesehen und auch der andere Blickwinkel war neu für sie. Es machte „klick“ und sie konnte das Wort „künstlich“ – und alles was für sie damit verbunden war – Stück für Stück verabschieden.

Die Starre und Absolutheit ihrer anfänglichen Haltung konnte weichen und machte Platz für neue Erkenntnisse:

Der eigentliche Grund ihrer Ablehnung war nicht grundsätzlicher oder religiöser Art. Sie fühlte sich gelöst, denn nun konnte sie ihren Kinderwunschweg wieder aufnehmen.

Die zurückgewonnene Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit war eine wohltuende Befreiung.

Nun konnten wir sorgfältig und vor allen Dingen zielführend die Sprechstunde fortführen und Martinas individuellen Weg festlegen.

Im Kinderwunsch ist es wichtig, alle Optionen zu kennen und zu besprechen. Auch das Auflösen von inneren Blockaden oder Gedankenknoten kann sehr hilfreich sein: Es spart Zeit, Energie und ganz viel Kraft.

Erst wenn wir alle Ebenen betrachtet haben, kann sich ein strukturierter, wohlüberlegter und persönlicher Kinderwunschweg zeigen.

Ilka Sterebogen

Ilka Sterebogen

Kinderwunschpraxis Sterebogen

Ilka Sterebogen ist selbständige Heilpraktikerin in Limburg an der Lahn. Sie hat sich auf die Themen Kinderwunsch und Immunologie spezialisiert und betreut Frauen und Paare in ihrer Praxis vor Ort sowie online in ihrem virtuellen Praxisraum. Ihre Facebook-Gruppe Kinderwunsch Community 2.0 ist für alle Frauen da, die sich wohlwollend und persönlich austauschen möchten.

Das Kinderwunsch Intensiv Programm – Kinderwunschpraxis Sterebogen

Radikale Akzeptanz im Kinderwunsch

Radikale Akzeptanz im Kinderwunsch

Radikale Akzeptanz im Kinderwunsch

„Es klappt einfach nicht – ich werde nicht schwanger. Wir haben schon die zweite ICSI hinter uns und das Spermiogramm ist auch zum dritten Mal in Folge schlecht. Wir lassen uns nicht hängen. Negative Gedanken und Gefühle lassen wir nicht zu – immer schön positiv bleiben!“

Jede Frau und jedes Paar kennt diese oder eine ähnliche Situation und weiß, welche starken Gefühle mit dem unerfüllten Kinderwunsch verbunden sind. Diese intensiven Gefühle werden als „negativ“ eingestuft und oftmals unterbunden.

Auch im Kinderwunsch ist der Glaube verbreitet: „Immer schön positiv denken!“

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann eine echte Krise im Leben sein und es ist gut und ratsam, eine Strategie an der Hand zu haben, die in schwierigen Momenten hilft und unterstützt.

Mit „Denken“ hat eine Krise nichts zu tun – Gefühle wallen auf und überrollen uns zum Teil mit großer Macht.

In der Psychologie taucht in diesem Zusammenhang immer mal wieder der Begriff der „radikalen Akzeptanz“ auf.

Was ist „radikale Akzeptanz“?

Radikale Akzeptanz beschreibt eine Fähigkeit, die aktuelle Situation vollständig zu akzeptieren, da sie momentan nicht zu ändern ist.

In unseren Gedanken und Gefühlen bedeutet das, die Akzeptanz der momentanen Kinderlosigkeit.

Kann man die momentane Kinderlosigkeit wirklich akzeptieren?

Das ist keine leichte Übung, denn alles scheint sich innerlich dagegen zu sträuben. Die ungestillte Sehnsuch nach einem Kind ist manchmal kaum auszuhalten – wie kann man die Situation da annehmen und den über den Haufen geworfenen Lebensentwurf akzeptieren?

Automatisch ist man geneigt, sich gegen die Akzeptanz aufzubäumen. Denn was nicht sein soll, das kann man auch nicht akzeptieren. Und wenn man etwas akzeptiert, dann wird es wahr.

Dann werden Gefühle wahr, Ängste präsent, die Kinderlosigkeit wird greifbar.

Der erste Impuls ist oft, die Situation nicht zu akzeptieren:

„Nein, das geht gar nicht! Ich kann das nicht akzeptieren. Akzeptanz der Kinderlosigkeit fühlt es sich für mich wie ein Verrat meines tiefen Wunsches an. Oder, als wenn wir aufgeben würden…“

Die Auflehnung gegen eine momentan unabänderliche Situation kostet enorm viel Kraft. Und das über Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate und manchmal auch Jahre.

Kein Wunder, das viele Frauen an den Rand ihrer Kräfte kommen. Sie können dieses Seilziehen nicht gewinnen:

Ein Baby lässt sich nicht herbeizwingen und auch die x-te Behandlung kann uns keine Schwangerschaft versprechen. Wir befinden uns auf einem Weg, dessen Länge und Ziel wir nicht kennen.

Wie wäre es daher mal mit einem neuen Ansatz? Ein Ansatz, der die Anerkennung der eigenen Gefühle und der ungewissen Situation beinhaltet und auch ein aufkommendes starkes Gefühl nicht automatisch wegdrückt.

Es scheint verrückt, doch radikale Akzeptanz entlastet.

Auch wenn es Dir momentan noch nicht gelingen mag, die aktuelle Situation vollständig zu akzeptieren: Versuche es in kleinen, dosierten Schritten und gehe dort entlang, wo sich Dein größter Widerstand zeigt. Wo Du anfängst, Dich zu winden und Deine Gefühle in Wallungen kommen.

Das hat nichts mit Aufgeben oder Abschied zu tun. Es geht um die Anerkennung der aktuellen Situation und der Gefühle.

Oftmals wiegt im unerfüllten Kinderwunsch die Angst am schwersten: die Angst, niemals schwanger zu werden. Die Angst, dass es niemals klappen kann. Die Angst, nie ein eigenens Kind haben zu können.

Diese Angst kann lähmen. Sie kann zu einem völligen Stillstand führen, der uns in einer Sackgasse verharren lässt. Die eigene Hilflosigkeit wird dann besonders deutlich und man fühlt sich gefangen in der persönlichen Lebenskrise.

In einer Krise fängt man oft an Dinge zu tun, die schnell und ungefiltert eine Lösung bringen sollen. Am besten noch verschiedene Dinge gleichzeitig, die einen schön zerstreuen und einem das Gefühl geben, doch nicht ganz so hilflos zu sein:

  • die tausendste Recherche im Internet nach neuen Methoden
  • ein intensives Studium der neuesten Nahrungsergänzungsmittel
  • 5 Chats gleichzeitig in unterschiedlichen Foren, die aber keinen Schritt vorwärts bringen
  • die erschöpfende Jagd nach der glücksbringenden Zauberformel

Doch langsam neigt sich die Kraft auch dem Ende zu. Wir können nicht mehr, der Marathon hat alles gefordert und wir liegen platt und bewegungslos auf dem Sofa.

Zurück zu uns selbst durch radikale Akzeptanz

Akzeptanz kann uns den Weg für eine echte Veränderung bereiten. Sie hilft uns aus der Sackgasse heraus und lässt uns insgesamt leichter werden. Sie entlastet auf dem Kinderwunsch-Weg, klärt den Blick für das Hier & Jetzt und lässt uns wieder handlungsfähig werden.

Handlungsfähig für:

  • neue Wege
  • kluge Strategien
  • neue Impulse
  • mehr Achtsamkeit und Ruhe in unserem kostbaren Leben

Radikale Akzeptanz kann uns helfen, die Kinderwunsch Krise zu meistern. Und, ganz wichtig:

Radikale Akzeptanz heißt nicht, Dinge gut zu heißen oder positiv umzudeuten. Es zeigt vielmehr auf, das eine Situation momentan so ist, wie sie eben ist:

  • „Mein Kinderwunsch ist unerfüllt und das macht mich sehr traurig. So ist es.“
  • „Mein unerfüllter Kinderwunsch löst große Hilflosigkeit bei mir aus. So ist es.“
  • „Die Ungewissheit, ob ich je ein Kind bekommen werde, macht mir Angst. So ist es.“

Doch warum heißt es „radikal“?

Radikal wird die Akzeptanz in dem Moment, in dem Du Deinem intensiven Gefühl bewusst begegnest. Wenn Du Dich plötzlich in einer von Gefühlen überwältigten Situation befindest und sie im gleichen Augenblick wahrnimmst und zulässt.

Die große Traurigkeit, den nagenden Neid, die zehrende Hilflosigkeit. Die Angst.

Emotionen sind biochemische Reaktionen, die im Körper intelligent und völlig automatisch ablaufen. Lässt man die Kaskade an biochemischen Abläufen geschehen, so durchlaufen sie jede Zelle in uns und verlassen unseren Körper wieder, ohne Schaden anzurichten.

In unserem Kinderwunsch Alltag kann das eine wertvolle und krafterhaltende Strategie sein:

Begegne Deinen intensiven Gefühlen im gleichen Augenblick, in denen Du sie spürst. Halte einen Moment inne, nehme sie vollends wahr und lass sie geschehen. Nach der Wahrnehmung und Anerkennung werden sie vorbei ziehen. So ist es.

Wie eine Welle, die sich anbahnt, aufbäumt, am Höhepunkt bricht um dann am Ufer sanft auszulaufen.

Ilka Sterebogen

Ilka Sterebogen

Kinderwunschpraxis Sterebogen

Ilka Sterebogen ist selbständige Heilpraktikerin in Limburg an der Lahn. Sie hat sich auf die Themen Kinderwunsch und Immunologie spezialisiert und betreut Frauen und Paare in ihrer Praxis vor Ort sowie online in ihrem virtuellen Praxisraum. Ihre Facebook-Gruppe Kinderwunsch Community 2.0 ist für alle Frauen da, die sich wohlwollend und persönlich austauschen möchten.

Das Kinderwunsch Intensiv Programm – Kinderwunschpraxis Sterebogen

Seelische Blockaden im Kinderwunsch: Warum es sich lohnt, sie zu lösen.

Seelische Blockaden im Kinderwunsch: Warum es sich lohnt, sie zu lösen.

Seelische Blockaden im Kinderwunsch: Warum es sich lohnt, sie zu lösen.

Die ersten Monate und vielleicht auch das erste Jahr der Kinderwunschzeit bekommt man ja emotional noch irgendwie hin. Zum einen weiß man, dass es durchaus eine Weile dauern kann, bis man schwanger wird. Zum anderen beruhigt einen auch die Gynäkologin: Bei einem unauffälligen Befund und einer unauffälligen Untersuchung ist ein Jahr ohne Empfängnis noch kein Grund zur Besorgnis.

Doch irgendwie scheinen die Aussagen der Experten nicht so recht im Herz anzukommen. Das Warten ist leichter gesagt als getan. Die Sorgen und Ängste in dieser Zeit scheinen sich nicht durch die Aussagen der Ärzte beruhigen zu lassen.

Viele Frauen geraten schneller in eine emotional stark belastete Situation, als ihnen lieb ist. So lange man noch in Untersuchungen steckt, lassen sich die Gefühle mehr oder weniger gut in Schach halten. Es sind viel mehr die Untersuchungspausen und die Zeiten nach den Untersuchungen, die Frauen als besonders schwierig beschreiben.

Instinktiv spüren Frauen, dass ihre Seele bei allen medizinischen Bemühungen auf der Strecke geblieben ist. Der Körper wird rauf und runter gescannt, der Partner wird durchgecheckt und die Seele – sie wird kaum beleuchtet und erfährt selten Streicheleinheiten.

Für viele körperliche Abläufe können Antworten gefunden werden. Doch wie sieht es mit der Seele in der Kinderwunschzeit aus? Manch eine Frau, die einen bislang unerfüllten Kinderwunsch mit sich trägt, fragt sich früher oder später:

„Gibt es vielleicht einen seelischen oder emotionalen Grund, warum ich momentan nicht schwanger werde?“

Könnte da etwas dran sein? Gibt es so etwas wie seelische Blockaden?

Die Meinungen sind gespalten: Zum einen sagen Experten, dass es keine seelischen Blockaden gibt, die eine Empfängnis verhindern könnten. Zum anderen gibt es zahlreiche glückliche Berichte von Paaren, die genau das Gegenteil verkünden.

Aus den jahrelangen Erfahrungen meines Praxis-Alltags gehöre ich zu den Therapeutinnen, die seelische Blockaden im Kinderwunsch erkennen können. Sie sind manchmal nicht der einzige Grund, können eine Empfängnis (und eine Zeugung) aber mitbeeinflussen.

Dabei muss es sich nicht immer um große Ereignisse oder traumatische Erlebnisse handeln. Manchmal sind es die vermeintlich kleinen Dinge, die eine Blockade entstehen lassen.

Wie erkennt man eine Blockade?

Eine Blockade zu erkennen ist gar nicht so einfach. Sie versteckt sich gerne in den Tiefen unseres Inneren und hat sich vollkommen unauffällig in unser Denken und Handeln integriert.

Wir tragen diese Blockaden „unsichtbar“ mit uns herum. Sie haben sich auf unserer inneren Festplatte regelrecht eingenistet. Diese „Informationen“ arbeiten im Hintergrund und können unter Umständen dafür sorgen, dass alles nach ihren Vorstellungen läuft.

Das kann Auswirkungen auf unser seelisches Empfinden und unsere körperlichen Reaktionen haben.

Was könnte eine Blockade sein?

Blockaden im Kinderwunsch können durch Glaubenssätze, Widerstände, Gehörtes, Erlebtes und Gesehenes entstehen.

Im Grunde kann jedes Thema und jedes Erlebnis eine Blockade nach sich ziehen. Es können Sätze sein, die wir in der Kindheit aufgeschnappt haben oder auch Bilder, die wir gesehen haben und nicht verarbeiten konnten.

Ängste sind ebenfalls häufig anzutreffen – oftmals ist uns das gar nicht so bewusst.

Wie könnte eine Blockade entstehen?

  • Jemand sagte einmal zu Dir: Werde bloß nicht wie Deine Mutter!
  • Jemand schimpfte wütend: Dein Vater kriegt nichts auf die Reihe.
  • Du glaubst: Kinder sind anstrengend.
  • Du hast gelesen: Geburten sind ein Horror.
  • Du denkst: Die Welt ist gefährlich.
  • Du hast Sorge: Mit Kindern ist das eigene Leben vorbei.
  • Du hast das Gefühl: Ich bin bestimmt keine gute Mutter.
  • Du bist überzeugt: Kind & Job = Unmöglich.
  • Du hast Angst: Mein Partner verdient nicht genug für uns alle.
  • Dir wurde suggeriert: Ich habe es nicht verdient, glücklich zu sein.
  • Du befürchtest: Alles bleibt an mir hängen.
  • Du hast Angst: Ich werde (wieder) dick und unansehnlich in der Schwangerschaft.

Kann man Blockaden lösen?

Ja, das kann man. Und eine Blockade zu lösen ist etwas wunderbar befreiendes: endlich kann man Ballast hinter sich lassen und erleichtert seinen Weg weiter gehen.

Manche Menschen haben jedoch Angst davor, in ihr Inneres zu schauen und daran zu arbeiten. Das ist verständlich, wenn es stark prägende Erlebnisse in der Vergangenheit gab. Oder wenn man im Dunklen tappt, was die eigenen Tiefen angeht.

Viel häufiger sind es jedoch Sorgen und Gedanken, die nicht bedrohlich sind und sich „nur“ unpassend einsortiert haben.

Ganz wichtig: Eine gute Therapeutin kennt und spürt die Grenzen, die diese Arbeit mit sich bringt. Meine goldene Regel lautet daher:

Man muss nicht alles in der Vergangenheit aufarbeiten. Bestimmte Dinge dürfen ruhen, während andere Themen sich geradezu wunderbar für eine Bearbeitung anbieten.

Wenn es „Klick“ macht

Können Blockaden aufgelöst werden, macht es im Inneren fast hörbar „Klick“. Nicht selten fühlt man sich, trotz eines anstrengenden Marsches, um ein Vielfaches erleichtert. Wenn Sorgen aufgelöst, Ängste erkannt und Gedanken bewusst gemacht werden, ist ein wichtiger Schritt Richtung Entlastung bereits getan.

Unser Inneres fängt an, einen neuen Status zu schaffen. Und dabei ist es gut möglich, dass die Seele spürt: „Ahhh…das tut gut. Jetzt fühlt es sich richtig an. Endlich fühle ich mich erleichtert und freier.“

Diesen frei gewordenen Speicher nutzen wir liebevoll, um neue und positive Impulse einzubringen.

Neue Wege können nun beschritten werden.

Was braucht es, um eine Blockade zu lösen?

Um eine Blockade zu lösen, braucht es ein wenig Mut, eine Portion Vertrauen und die Überzeugung: Es darf gut werden.

Methodisch bieten sich für die Lösung von Blockaden die Hypnose und die systemische Aufstellungsarbeit an. Mit Klick auf den Link erhältst Du mehr Informationen zu diesen Methoden.

Beide Herangehensweisen sind sehr sanft, umsichtig, respektvoll und effizient. Wenn Du mehr dazu erfahren möchtest, kannst Du mir auch gerne Deine Frage per Email stellen – ich antworte Dir zeitnah und persönlich.

Fazit

Das Aufspüren und Lösen von Blockaden im Kinderwunsch tut gut. Man erfährt eine große Entlastung und Sorgen oder Ängste können in einem neuen Licht betrachtet werden. Stockende Prozesse kommen in Gang und eine positive Entwicklung in Deinem Inneren darf sich vollziehen.

Auf Deinem Kinderwunschweg wird eine Weiche gestellt, die viel Gutes mit sich bringt. Für den Moment und für die Zukunft.

Ilka Sterebogen, Heilpraktikerin

Ilka Sterebogen, Heilpraktikerin

Kinderwunschpraxis Sterebogen

Ilka Sterebogen ist selbständige Heilpraktikerin in Limburg an der Lahn. Sie hat sich auf die Themen Kinderwunsch und Immunologie spezialisiert und betreut Frauen und Paare in ihrer Praxis vor Ort sowie online in ihrem virtuellen Praxisraum. Ihre Facebook-Gruppe Kinderwunsch Community 2.0 ist für alle Frauen da, die sich wohlwollend und persönlich austauschen möchten.

Das Kinderwunsch Intensiv Programm – Kinderwunschpraxis Sterebogen

Warum werde ich nicht schwanger? Wie Du Dich aus dem Gedankenkarussell befreien kannst.

Warum werde ich nicht schwanger? Wie Du Dich aus dem Gedankenkarussell befreien kannst.

Warum werde ich nicht schwanger?

„Warum werde ich nicht schwanger?“ – das ist die natürlichste Frage der Welt, wenn Du Dir ein Baby wünschst und die ersehnte Schwangerschaft noch auf sich warten lässt.

Die Sehnsucht nach dem Wunschkind ist der Motor unseres Herzens, eine Erklärung zu finden. Die Frage „Warum werde ich nicht schwanger?“ ist der Ausdruck unseres Bewusstseins, um von dort aus Lösungen zu finden.

Wir machen uns auf, um Ärzte zu konsultieren. Wir vereinbaren Termine in einem Kinderwunschzentrum oder suchen ergänzend begleitende Praxen auf. Die größte Hoffnung liegt darin, eine Diagnose und eine Erklärung zu finden. In vielen Fällen ist das auch möglich und die Frauen/Paare sind erleichtert, eine Antwort zu haben.

Denn mit dieser Antwort kann man aktiv werden und etwas tun. Man fühlt sich nicht mehr ausgeliefert und hilflos. Auch wenn die Erkenntnis keine Garantie auf eine Schwangerschaft ist: man hat einen Grund gefunden und kann daran arbeiten.

Doch was machen Frauen, die keine medizinische Erklärung ihrer ungewollten Kinderlosigkeit in den Händen halten?

Sie bleiben weiterhin im nagenden Ungewissen. Zum einen sind sie erleichtert, dass keine (schlimme) Diagnose im Raum steht. Zum anderen fühlen sie sich unerlöst, denn keinen Grund zu finden lässt die Seele nicht zur Ruhe kommen.

Frauen, die ohne erkennbaren Grund kinderlos bleiben, stellen sich im Laufe der Monate und Jahre immer wieder diese Frage:

„Warum werde ich nicht schwanger?“

Dein Gedankenkarussell ist längst gestartet. Doch wie es bei einem Karussell immer der Fall ist: es geht rund und rund und rund. Wirklich vorwärts bringt einen das nicht. Spätestens bei der 10. Runde wird einem so schwindelig, dass man sich wünscht, das Karussell würde endlich anhalten.

Die Frage „Warum werde ich nicht schwanger?“ kann zu einer alles vorherrschenden Fragestellung werden. Alles im Leben wird nach dieser Frage ausgerichtet, unter die Lupe genommen, auf Links gedreht und neu sortiert.

Jedes Ereignis, jeder Konflikt, jedes ungesunde Lebensmittel, ja sogar jeder Schritt abseits eines vermeintlich perfekten und vorbildlichen Lebensweges kann als Auslöser – und als mögliche Antwort – in Frage kommen.

Frauen geraten auf diesem Weg nicht selten in eine sehr kräftezehrende Spirale, die all ihre Ressourcen fordert. Sie lesen sich in sämtliche medizinische Artikel ein, sind in Facebook-Guppen und reproduktionsmedizinischen Foren unterwegs, kennen längst alle Bücher zu diesem Thema und sind Experten auf dem Gebiet der neuesten superfood-Forschungen für mehr Fruchtbarkeit.

Im gleichen Atemzug lässt sich erspüren, wie viel Kraft das kostet. Zusätzlich zum ganz normalen Alltagswahnsinn mit Job, Verpflichtungen, Haushalt, Freundschaftspflege und den täglichen Sonderaufgaben. Die körperliche Kraft ist eine Sache – doch was ist mit der emotionalen Kraft unserer Psyche?

Die emotionale, psychische Kraft kann sich genau so erschöpfen, wie die körperliche Kraft. Beide Kraftressourcen sind gleich wichtig auf dem Kinderwunschweg von dem wir nie wissen, wie lange er dauern wird.

Aus diesem Grund lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen.

Gibt es vielleicht unbewusste Kraft- & Energieräuber?

Wenn Du Dich im Kinderwunsch befindest und diese Fragen von Dir sein könnten, dann sind die folgenden Informationen und Hintergründe vielleicht hilfreich für Dich:

  • Warum passiert mir das?
  • Was habe ich falsch gemacht?
  • Warum werde ich nicht schwanger?

Diese Art der Fragestellungen haben eine „unsichtbare“ Komponente, die auf den ersten Blick nicht wahrnehmbar ist:

Sie lenken unser Denken und unser Fühlen zum Negativen hin. Sie führen in der Antwortsuche zum Unglücklichsein bzw. zur Unglücksbestätigung. Wie das funktioniert? Mit unserem von Natur aus integriertem Brain-Google.

Brain-Google

Unser Gehirn hat eine Art Suchmaschine integriert. Stellen wir uns eine Frage, sucht es bewusst und unbewusst nach einer Antwort.

Ob wir wachen oder schlafen…es sucht radikal und unaufhaltsam auf allen Ebenen. Unser Gehirn sucht so lange, bis es eine plausible Antwort gefunden hat, die erstmal Sinn macht. Doch die Antworten sind bei dieser Art Fragestellungen negativ geprägt und bestätigen, warum etwas nicht geht.

In unserem Fall sucht unser Gehirn so lange nach einer Antwort, warum wir nicht schwanger werden.

Die gefundenen Antworten sind in der Regel nicht weiterführend, sondern fungieren als eine Art Sackgasse.

Wenn wir also unsere innere Suchmaschine konstruktiv anwerfen wollen, dann sollten wir das mit einer positiven Frage tun. Wir brauchen die richtige Formulierung – das kann und sollte man üben. Übrigens auch für andere, wichtige Bereiche in unserem Leben.

Konstruktive Übung

Nimm Dir ein leeres Blatt Papier und notiere Deine Frage. Nimm die Frage, die als erstes aus Deinem Inneren hochkommt, wenn Du an Deinen Kinderwunsch denkst.

Untersuche nun Deine Frage: ist sie so forumuliert, dass nur eine positive/weiterführende Antwort erscheinen kann? Du kannst solange an Deiner Frage formulieren oder feilen, bis es nur eine positive Antwort geben kann.

Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich die Fragen unter diesem Aspekt verändern können.

Diese Ausnahme solltest Du kennen.

Eines vorab: es gibt eine Ausnahme. Über eine Empfängnis kann man nicht verhandeln. Weder auf dem Papier noch im Gebet. Denn für die Entstehung eines Lebens braucht es ein Wunder, welches wir einladen aber nicht erzwingen können.

Auch bei der noch so perfekt positiv formulierten Fragestellung können wir nicht die ersehnte Schwangerschaft zum Ziel machen. Folgende Fragestellung klappt also für unsere Suchmaschine nicht:

„Was könnte und müsste ich tun, damit ich mit 100%er Sicherheit und Garantie schwanger werde?“

Wie Du  „Warum werde ich nicht schwanger?“ in eine positive und hilfreiche Frage umwandeln kannst.

Nehmen wir uns das vor, was in der Kinderwunschzeit am allerwichtigsten ist: die Gesunderhaltung unserer Seele und unserers Körpers.

Es kann immer wieder mal ein Auf und Ab geben – das ist nicht weiter schlimm, so lange wir auch Zeiten haben, in denen wir uns gut um uns kümmern und die Balance im Blick behalten.

Versuche die Frage „Warum werde ich nicht schwanger?“ nicht weiter zu verfolgen. Wandele sie lieber um in eine hilfreiche und weiterführende Frage, wie diese zum Beispiel:

„Was könnte und müsste ich tun, damit es meiner Seele gut geht?“

„Was könnte und müsste ich tun, damit ich körperlich in meiner Kraft bleibe?“

„Wie kann ich meine Wahrnehmung wohltuend ändern, dass ich Hilfen auf meinem Weg sicher erkenne?“

Die Antworten hierzu kommen nicht selten über Nacht. Das Gehirn arbeitet zu dieser Zeit auf Hochtouren, sortiert wichtiges von unwichtigem aus, schaltet neue Verbindungen und kappt Verbindungen, die sich als nicht wichtig erwiesen haben.

Das hilft uns in der Kinderwunschzeit enorm. Wenn Du den Wunsch hast, aus dem Gedanken-Karussell auszusteigen, dann:

Probiere es einmal aus.

Probiere es aus und schreibe Deine ganz persönliche Fragestellung auf. Feile an ihr, bis nur noch eine positive und hilfreiche Antwort gefunden werden kann. Du kannst sie auch für den „cross-check“ einer vertrauten Person vorlesen: sollte sie keine negative Antwort finden, ist der Test bestanden.

Lies Deine Frage noch einmal im Bett durch, bevor Du abends das Licht ausknipst. Vertraue darauf, dass Du die Antwort finden wirst. Denn sie ist bereits in Dir drin.

Ich wünsche Dir einen kraftvollen Tag, spannende Erkenntnisse und heute Nacht angenehme Träume!

Ilka Sterebogen

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Nervige Fragen im Kinderwunsch

Nervige Fragen im Kinderwunsch

Nervige Fragen im Kinderwunsch – „Wann ist es denn bei Euch soweit?“

Grenzüberschreitungen passieren besonders gerne in den Momenten, in denen man nicht damit rechnet. Frauen im unerfüllten Kinderwunsch können ein Lied davon singen.

Bekannte, weitläufige Freunde, Arbeitskollegen – ja sogar fremde Menschen können ihre Neugierde nicht im Zaum halten und fragen (völlig unbedarft) in einer belanglosen Kommunikation nach der Fortpflanzungswillig- und -fähigkeit ihrer Gesprächspartnerin.

Dabei scheint es auch keine Rolle zu spielen, wo das Gespräch stattfindet. Auf dem Wochenmarkt wird genauso ungeniert gefragt wie in der Firmen-Teeküche, auf Parties oder beim Discounter zwischen den Regalen.

Die Frage nach dem Nachwuchs ist für viele Frauen das normalste auf der Welt – für Frauen, die sich sehnlich ein Baby wünschen, kommen diese Fragen einem Minenfeld gleich.

Die Frage-Klassiker

Wann ist es denn bei Euch soweit?
Wird es nicht langsam Zeit für Euch?
Willst Du nicht oder kannst Du nicht?
Wird das über 40 (35, 30…) nicht schwierig?

Der Schockmoment

Kennst Du dieses Gefühl, wenn Dich diese Frage kalt erwischt? Innerhalb von Millisekunden wechseln sich die Gefühle rasend schnell ab: das Herz ist getroffen, die innere Abwehr baut sich auf, bloß nichts anmerken lassen, schnell eine schlaue Antwort finden und zum krönenden Schluß kommt die Wut über die eigene Unsicherheit und die Unsensibilität des Anderen.

Um ein wenig Fassung ringend antwortest Du vielleicht:

Die Klassiker-Antworten

Es passt gerade nicht.
Wir sind so im Stress und haben keinen Kopf dafür frei.
Ich bin noch nicht soweit.
Wir sind uns da noch nicht im Klaren.

Das Problem an diesen Antworten liegt darin, dass sie dem Fragenden Spielraum bieten weiter zu fragen. Und ohne dass Du Dich versiehst, bist Du in ein unangenehmes Katz- und Mausspiel verwickelt, welches Dir noch nachträglich zu schaffen machen kann.

Der Konflikt

Viele Frauen kommen in diesen Momenten in einen inneren Zwiespalt. Sie möchten weder die Wahrheit sagen, noch ihren eigenen Herzenswunsch negieren.

Innerlich schreit alles nach Empfängnis, die Sehnsucht ist riesengroß und die richtige Antwort wäre: „Ja, ich wünsche mir sehnlichst ein Baby und kann den unerfüllten Kinderwunsch kaum ertragen. Deine Frage trifft mich sehr“.

Kein Wunder, dass das Gehirn in so einer Konfliktsituation durcheinander gerät. Das Herz ruft etwas anderes, als der Verstand sagen möchte.

Die Lösung

In meiner Beratung übe ich mit Frauen in kurzer Zeit die richtige Antwort auf aufdringliche Fragen zu finden. Dabei gibt es nicht „die eine richtige Antwort“, denn sie muss ganz genau zu der Frau passen, die sie ausspricht. Nur dann kann sie kraftvoll und schützend auch in den unvorhergesehensten Augenblicken parat sein.

Das kann ein raffiniertes Ausweichmanöver sein oder auch eine saftige knappe Lüge.

Die Übung

Notiere Dir die Fragen von anderen, die dich am meisten treffen. Spüre in Dich hinein und formuliere die Antwort, die Du am liebsten sagen würdest. Alles ist möglich, nur eines ist wichtig: Deine Antwort muss kurz und knackig sein.

Übe das Fragen & Antwort Spiel ein paar Mal. Stell Dich vor den Spiegel und sage Deine Antwort laut und kräftig. So lange, bis sie wie aus der Pistole geschossen kommt und Du sie in jeder Situation automatisch abrufen kannst.

Warum nicht mal ein klares „Das geht Dich nichts an“ platzieren? Oder die Frage (gekonnt) ignorieren und zum nächsten Thema übergehen? Vielleicht bist Du auch kreativ veranlagt und drehst den Spieß mit einer ähnlich neugierigen (und genauso unpassenden) Frage um?

Hauptsache, die Antwort passt zu DIR und gibt Dir den Schutz, den Du brauchst. Du musst Dich weder erklären noch rechtfertigen. Und sollte Dein Gegenüber beleidigt sein: lass das Problem dort, wo es ist – es ist nicht Deins.

Abschlussgedanken

Wir können die Menschen in unserem Umfeld nicht ändern. Es wird immer Menschen geben, die unbedarft ihre Fragen stellen, um ihre eigene Neugierde zu befriedigen. Sie wollen uns damit nicht schaden, denken aber vermutlich auch nicht über die Wirkung ihrer Worte nach.

Die eigenen Grenzen zu wahren ist wichtig, ganz besonders in einer so sensiblen Zeit wie der Kinderwunschzeit.

Ilka Sterebogen

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